Diesen Qualitätsbegriff wird es zukünftig in Verbindung mit dem Unternehmen aus Leipzig nicht mehr geben, denn das Unternehmen hat sich entschlossen seine Produktion ins Ausland zu verlagern. Das mit der Begründung „um Wettbewerbsfähig bleiben zu können“. Nun, eine Argumentation die man sehr oft hört, wenn einem Unternehmen kein anderes Argument mehr einfällt. Es dient wohl eher der Gewinnmaximierung durch Kostenminimierung. So betrachtet macht dann eine Verlagerung der Produktion des Unternehmens auch Sinn. Das wäre auch nicht weiter einen Bericht wert gewesen, denn es geht auch „nur um etwas über 20 Arbeitsplätze“. Bei der guten Konjunktur werden diese Mitarbeiter dann auch schnell wieder einen neuen Job finden.

Worum es geht ist die Art und Weise wie man diese Unternehmensverlagerung durchführt. Verlagern will man die Produktion an einen Standort in Tschechien. Grotesk ist, daß Leipziger Mitarbeiter wohl noch geholfen hatten den Standort im vorigen Jahr aufzubauen, dann hieß es noch das der neue Standort keinen Einfluss haben werde auf den Standort Leipzig. Das hört sich für die Mitarbeiter nun heute an wie Hohn, denn die Leipziger Mitarbeiter sind seit dieser Woche „freigestellt und ohne ihren Job“. Die Geschäftsleitung des Unternehmens hat Anfang der Woche vollendete Tatsachen auf die „brutale Art“ geschaffen. Mitarbeiter die Morgens noch einen Job hatten, waren dann am Abend „freigestellt“. Solch eine Unternehmenskultur gehört sich nicht in einer zivilisierten Welt, und für ein Unternehmen mit einer anständigen Kultur und nicht nur einem reinen Profitdenken. Jetzt wird es in Deutschland wohl öfters heißen „Spreadshirt Nein danke“. Man kann nur hoffen das solch eine „Brutalo-Unternehmenskultur“ keine Schule mach

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